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Schicken Sie Ihre Herzenswünsche in die Türkei!

Hand mit Kerze

Geben Sie Ihren Herzenswünschen einen eigenen Raum. Das Reiseland Türkei bringt eine wichtige Glaubensstätte, die St. Paulus Kirche in Tarsus, dem ITB-Publikum näher. Die Kirche ist in der Öffentlichkeit bekannt durch den Besuch des ökumenischen Gottesdienstes durch Bundespräsident Christian Wulff im Jahr 2010, in dessen Rahmen er auch Wasser des heiligen Paulusbrunnens kostete. Alle Besucherinnen und Besucher des Türkei-Standes 201 in Halle 3.2 können bei einer Wunschkerzenaktion ihre Wünsche auf einen Zettel schreiben, in einer Wunschkerze platzieren und auf die Reise zur St. Paulus Kirche schicken. Auch einen virtuellen Rundgang mit 3D-Brillen durch die St. Paulus Kirche können Interessierte am Stand erleben und erhalten zusätzlich Informationen über die Kirche und den St. Paulus Weg. Um den Wünschen einen symbolischen Charakter zu verleihen, nimmt eine Ordensschwester die gesammelten Kerzen nach der ITB mit auf die Reise von Berlin nach Tarsus zur St. Paulus Kirche. In der fernen südtürkischen Stadt Tarsus, dem Geburtsort des Apostel Paulus, ist die St. Paulus Kirche ein Zeichen für ein jahrhundertealtes, traditionelles Miteinander in der Türkei. Dieses Flair der okzidentalen Wechselkultur wird Besucherinnen und Besuchern so an allen Tagen der Messe nahe gebracht. In dem Ort ihrer Bestimmung angekommen, werden die Herzenswünsche in einer religiösen Zeremonie durch das Anzünden der Kerzen zum Leuchten gebracht. Denn wir alle tragen Wünsche in uns, auch wenn wir schon lange den Kinderschuhen entwachsen sind!

Das Land Türkei führt die Lebensweise des Islams, des Christentums und des Judentums – sowie anderer im Laufe der Zeit verschollener Religionen – zusammen. Türkeireisende können hier altertümliche Gebets- und Grabstätten, Tempel, Reliquien oder Ruinen besuchen und die weitreichenden historischen Wurzeln dieses Landes zwischen Orient und Okzident erleben. Eine der wichtigsten Gebetsstätten ist die St. Paulus Kirche in Tarsus, in einer der ältesten Städte Anatoliens an der südtürkischen Küste gelegen. Region und Kirche blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück.

St. Paulus Kirche – Symbolträger seit dem 12. Jahrhundert

Die Ursprünge der St. Paulus Kirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Kirche ist dem aus Tarsus stammenden Apostel Paulus geweiht, weshalb der Bau für Christen weltweit eine hohe symbolische Bedeutung hat. Diese einzig erhaltene alte Kirche der Stadt wurde im 19. Jahrhundert nach ihrem Verfall restauriert. 1943 wurde sie von der türkischen Regierung in Staatseigentum überführt und später in ein Museum umgewandelt. Seit 2000 steht die Kirche auf Antrag des türkischen Kulturministeriums auf der UNESCO-Welterbe-Tentativliste. Bis heute ist sie eine beliebte Pilgerstätte und findet nicht zuletzt seit dem Paulusjahr 2008/09 ein neues gesamtchristliches Interesse. Paulus von Tarsus war nach dem Neuen Testament ein Missionar des Urchristentums und einer der ersten christlichen Theologen. Seit 2008 haben Wanderer die Möglichkeit, die Route des Heiligen Paulus zu begehen. Sie beginnt in der antiken Stadt Perge, zehn Kilometer östlich von Antalya und erstreckt sich über 500 Kilometer zur Ortschaft Yalvaç.